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Stark im Rückbau

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Viel Föhn beim Rückbau des Kantonsspitals Uri

Die Lötscher Plus Gruppe hat sich zur Spezialistin in Spital-Rückbauten entwickelt. Auch beim Kantonsspital Uri spielte sie neulich wieder eine tragende Rolle.

Nach rund drei Jahren Bauzeit konnte im Sommer 2022 der Neubau des Kantonsspitals Uri in Betrieb genommen werden. Alle Abteilungen zogen bis Ende 2024 in den Neubau um. Anschliessend wurde der leerstehende alte Bettentrakt einer Asbestsanierung (durch die Alltec Plus AG) unterzogen. Sämtliche Schadstoffe wurden fachgerecht entsorgt. Im April 2025 begannen die schweren Maschinen der Lötscher Tiefbau AG mit dem Rückbau des bis auf Stützen und Wände entkernten Gebäudes. Schritt für Schritt wurde der sechsstöckige Bettentrakt abgetragen. Ein Grossteil der anfallenden Baumaterialien konnte recycelt werden.

Vorhang verhindert Schäden
Grösste Herausforderung beim Rückbau war – neben der beachtlichen Gebäudehöhe von bis zu 28 Metern – der Schutz des neuen Spitals, dessen Abstand zum alten Gebäude stellenweise gerade mal vier Meter betrug. Dank dem Einsatz eines Schutzvorhangs konnten Betonsplitter abgefangen und Schäden an den hochwertigen neuen Glasfassaden verhindert werden. Phasenweise waren sogar zwei Vorhänge (und damit auch zwei Kräne) nötig. Der teils starke Föhn erschwerte die Aufgabe zusätzlich, mussten doch die Arbeiten einige Male unterbrochen werden.

Erfolgreicher Abschluss
Dank der engen Koordination aller Beteiligten, dem Verständnis der Besucher, Patienten, Spitalmitarbeitenden und Anwohnerschaft verlief der Rückbau des oberirdischen Teils reibungslos. Vor kurzem konnte auch die letzte Rückbauetappe im Untergrund (zwei Untergeschosse und die Werkleitungen) abgeschlossen werden. Mit dem Verfüllen der Baugrube wird nun die frei gewordene Fläche für künftige Nutzungen vorbereitet.